Bickgut Sp1

GESCHICHTE


1421 schenkte Egbrecht von Randenburg dem Kloster Wettingen den am Ende des Dorfes Würenlos gele- genen Moränenhügel «holtz das man nemt Bick». Die Abtei erkannte die günstige Lage und begann am ge- schützten Südhang über der Limmat mit dem Rebbau. Das «trötlin oder hauss zuo wehrehlos» wurde 1776 von Abt Sebastian Steinegger zu einem herrschaftli- chen Sommersitz umgebaut. Im Obergeschoss ist eine prächtige Stuckdecke aus dieser Zeit erhalten.

Nach der Klosteraufhebung 1841 ging das Bickgut in Privatbesitz über. Der Kelterraum im Erdgeschoss wurde zu Wohnzwecken umgebaut und der Turm kam als Treppenhaus dazu. Seit 1923 ist das Gut im Besitz der Familie Wanner, vormals Bertschi.

In den 70er Jahren wurde der Rebhang im Auftrag von Otto und Peter Wanner wieder neu mit Riesling x Silvaner und Blauburgunder bestockt. Aus diesen Trauben keltert seit 2010 Christian Voser mit grosser Sorgfalt gehaltvolle Weine, den Pinot Noir baut er im Eichenfass aus. 

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